Wölflinge

Alter: von 6 – 11 Jahren
Gruppenstunde: Donnerstags, 17.30 – 19.00 Uhr im Pfarrsaal Richterich
Leiter: Florian, Georg, Leah, Monika, Pascal


Der Wölfling (lat. lupus parvulus) ist der kleinste Vertreter der Gattung Pfadfinder und wird in freier Wildbahn 10, manchmal, je nach Rudel, sogar 11 Jahre alt. Danach mausert er sich zum Jungpfadfinder, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Der Wölfling ist ein kleines, flinkes, und sehr nachtaktives Geschöpf. Er ernährt sich bevorzugt von den Nerven seiner Leiter, ansonsten aber auch gerne von Pizza, Pommes und Pudding. Obst und Gemüse stehen beim Wölfling nur auf dem Speiseplan, wenn seine Leiter mal wieder Zwangsbananen oder Gewaltäpfel verordnen. Neben seinem ausgeprägten Spieltrieb zeichnet sich der Wölfling auch durch seinen unbändigen Entdeckerdrang aus. (Wie viele Kinder müssen gleichzeitig irgendwas fragen, damit meinem Leiter der Kopf platzt? Wo kann ich die Klamotten von meinem Leiter verstecken, damit er sie nicht mehr wieder findet? Was passiert, wenn ich diesen Knopf drücke? Was passiert, wenn ich diesen Knopf noch mal drücke? Was passiert wenn ich diesen Knopf noch mal drücke? Was passiert wenn ich diesen Knopf…)

Ruhig dasitzen und still sein gehört ebenso wenig zu seinen Stärken, wie das aufmerksame Zuhören. Die Kommunikation mit seinen Artgenossen läuft meistens in Lautstärken ähnlich eines Güterzugs und auf Frequenzen, die außer ihm nur noch Hunde und Fledermäuse verstehen können.

Legendär ist die Abneigung des Wölflings gegenüber Wasser, insbesondere in Verbindung mit Zahnbürste oder Waschlappen. Für gewöhnlich vermeidet der Wölfling das Wasser mit vier recht einfachen Ausweichtaktiken:

  • Taubstellen
  • Totstellen
  • Vortäuschen einer akuten Wasserallergie
  • Schreikrampf mit wildem um-sich-schlagen und -treten

Ein ähnliches Verhalten wird beim Wölfling beobachtet, wenn es darum geht, am Ende eines Tages schlafen zu gehen oder aufzuräumen.

Unsere Wölflingsmeute trifft sich einmal pro Woche jeden Donnerstag von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Pfarrheim Richterich. Meistens wird gespielt, hin und wieder mal wird gelernt, was ein anständiger angehender Pfadfinder wissen muss. So zum Beispiel wie man ein Zelt aufbaut, ohne dass es einem mitten in der Nacht auf den Kopf fällt, ein paar Knoten fabriziert, ohne hinterher von der Feuerwehr freigeschnitten werden zu müssen oder Karte und Kompass so benutzt, so dass man hinterher nicht mit dem Helikopter geborgen werden muss.

Darüber hinaus fahren wir ein bis zweimal pro Jahr für ein Wochenende in die weite Welt um sich richtig auszutoben. Nicht zu vergessen sind allerdings auch das alljährliche Pfingst- und Sommerlager, bei dem auch noch der Rest des Stamms dabei ist.

Wenn DU Lust hast mal hereinzuschnuppern, melde dich gerne über das Kontaktformular.